Lehrstuhl für Informationsmanagement im Maschinenbau (IMA)

 

Institutsvorstellung

Das Informationsmanagement im Maschinenbau (IMA/WZL-MQ) bringt die Digitalisierung nachhaltig voran und erforscht intelligente Informationssysteme in Gesellschaft und Industrie. Aspekte der interdisziplinären, ganzheitlichen Betrachtung sind unter anderem das Management großer Datenmengen, ihre intelligente Analyse sowie die Zugänglichkeit und Repräsentation von Informationen durch moderne Benutzerschnittstellen. Darüber steht die Beforschung, Entwicklung und Implementierung nachhaltigkeitsorientierter Konzepte und technische Lösungen für Innovations-, Organisationsentwicklungs- sowie Lern- und Wissensprozesse im Fokus.

 

„Mit der richtigen Brille finden wir das Konzept der Circular Economy überall wieder: es gibt keine Abfälle, nur Ressourcen. Wir lernen aus jedem Projekt und wir erforschen neue Zusammenhänge aus bereits Bekanntem.“

Prof. Dr. phil. Ingrid Isenhardt

  Das Projekt INGRAIN verwendet explizit den englischen Begriff „Circular Economy“ statt der deutschen „Kreislaufwirtschaft“. Grafische Darstellung des Prozesses der Ciruclar Economy

Das Innovationsfeld der biobasierten Circular Economy bildet die innovative und interdisziplinäre Sichtweise ab, die das IMA grundsätzlich vertritt. Das Zusammenarbeiten verschiedener Disziplinen und Branchen ist maßgeblich für neue Ideen und eine sich entwickelnde Umgebung. Die Circular Economy setzt genau dort an. Verschiedene Branchen, wie zum Beispiel die Lebensmittelwirtschaft, die Agrarwirtschaft und die Textilwirtschaft, werden sich in den nächsten Jahren mit weltweiten Veränderungsprozessen konfrontiert sehen. Im globalen Wettbewerb gilt es für alle, eine ökonomische, ökologische und sozial nachhaltige Wirtschaftsweise zu etablieren. Aber warum müssen wir diese Branchen dabei getrennt sehen? Durch die Expertise des IMA, Organisationen und Unternehmen als offene, sozio-technische, ökonomisch und vielfältig vernetzte Systeme zu sehen, ist es möglich, mit dem Blick auf das große Ganze innovative Möglichkeiten im Bereich der Circular Economy zu erforschen.

  Die Basis für die Synergie ist die Vernetzung der starken und in dieser Kombination in Deutschland einzigartigen Agrar-, Textil- und Lebensmittelwirtschaft. Beispielhafte Ansicht einer Fläche, auf der eine biobasierten „Circular Economy“ synergetisch genutzt werden kann.
 

Kontakt

Name

Ingrid Isenhardt

Prof. Dr. phil.

Telefon

work
+49 241 80 91112

E-Mail

E-Mail
 

Relevante Projekte im Bereich Circular Economy

BMBF (2022 – 2027): INGRAIN – Spitze im Westen: Agrar-Textil-Lebensmittel: von Reststoff zu Wertstoff zu Nährstoff