Institut für Anthropogene Stoffkreisläufe (ANTS)

 

Institutsvorstellung

Das Institut für Anthropogene Stoffkreisläufe (ANTS) sucht und analysiert Lösungen, um anthropogene Stoffströme kreislauffähig zu gestalten. Das ANTS verbindet die Modellierung und Bewertung von Verarbeitungs- und Recyclingprozessen mit Blick auf ganze Produktsysteme und Lebenszyklen im Sinne eines zirkulären Wirtschaftens und ergänzt diese Expertise durch technische Umsetzung und Demonstration in Aufbereitung und Sortierung.

  Institutsleiterin des Instituts für Anthropogene Stoffkreisläufe Urheberrecht: © ANTS Prof. Dr. rer. nat. Kathrin Greiff

„Lassen Sie uns die Welt von Morgen gestalten – mit Kreisläufen für ein Nachhaltiges Leben!“

Prof. Dr. rer. nat. Kathrin Greiff

  Durch den Einsatz verschiedener CE-Strategien kann die Nutzungsdauer von anthropogenen Stoffen verlängert werden. Das ANTS bewertet ausgehend von der Stufe „Aufbereitung & Sortierung“ verschiedene Kreisschließungen hinsichtlich resultierender Umweltauswi Urheberrecht: © ANTS Schließung von anthropogenen Stoffkreisläufen durch CE-Strategien

Die Forschung des ANTS untergliedert sich in drei Forschungsschwerpunkte. Mit dem Schwerpunkt „Aufbereitung und Sortierung“ werden Optimierungspotentiale von Aufbereitungs- und Recyclingprozessen in einzelnen Prozessschritten und ihrer Gesamtheit detailliert untersucht und weiterentwickelt. Ein besonderer Fokus liegt auf den Möglichkeiten, die eine sensorbasierte Sortierung und Prozesssteuerung ermöglicht.

Im Schwerpunkt „Modellierung und Bewertung“ werden Stoffkreisläufe auf der Prozess- und Produktebene in einem ganzheitlichen Kontext mit Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette von Produktsystemen betrachtet und bewertet. Angefangen bei der Prozesssimulation bis hin zur lebenszyklusweiten Analyse und Bewertung der Nachhaltigkeit. Potentiale für eine optimierte Kreislaufführung werden in Modellen und Szenarien analysiert und abgebildet. Als Alleinstellungsmerkmal wird, aufbauend auf vorhandenen Datensätzen und neu zu generierenden Daten, eine institutseigene Datenbank entwickelt.

Im Schwerpunkt „Zirkuläres Rohstoffmanagement“ werden notwendige Änderungen für die Entwicklung der bestehenden Kreislaufwirtschaft hin zu einer zirkulären Rohstoffwirtschaft untersucht. Unter Einbeziehung aller Akteure sollen ganzheitlich und integriert gedachte Rückgewinnungs- bzw. Kreislaufsysteme entwickelt und getestet werden. Ziel ist es, die derzeitige Trennung von Produktentwicklung sowie -nutzung und End-of-Life Prozessen zu überwinden und den End-of-Life von Anfang an mitzudenken.

Kontakt

Name

Kathrin Britta Greiff

Prof. Dr. rer. nat.

Telefon

work
+49 241 80 95700

E-Mail

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Relevante Projekte im Bereich Circular Economy

FFG (2020 – 2023): EsKorte – Entwicklung und Erprobung eines sensorgestützten Stoffstromüberwachungssystems für Kunststoffrecyclingtechnologien

BMWi (2020 – 2023): EKaBio – Energieeffiziente Kaskadennutzung biogener Abfälle unter Berücksichtigung neuer Anforderungen an Abluftbehandlung und Kompostqualität

ERA-MIN2 (2018 – 2021): INSTAnT – Innovative Sensor Technology for optimized Recovery from Bottom Ash Treatment

NRW (2021 – 2024): Verbund.NRW II – Kreisläufe schließen | Ressourceneffiziente und recycelbare Verbundwerkstoffe im Bauwesen